Finanzielle Situation

Finanzen Kallern

Rechnungsabschluss 2019

Erneut grüne Zahlen - trotz angespannter finanzieller Lage

Die Rechnung 2019 schliesst mit einem Ergebnis von CHF 174‘645 (Ertragsüberschuss EWG) ab. Dieser Mehrertrag wird dem Eigenkapital gutgeschrieben. Die Gründe für das viel bessere Ergebnis, als im Budget 2019 prognostiziert, entnehmen Sie den folgenden Erläuterungen.
Budgetiert wurden mit einer Einwohnerzahl von 400 – per 31.12.2019 waren deren 387 gemeldet.

Ergebnis inkl. Spezialfinanzierungen

Der betriebliche Aufwand der Rechnung 2019 beträgt CHF 1‘720‘952 (Budget: CHF 1‘816‘380). Der betriebliche Ertrag beträgt CHF 1‘817’988 (Budget: CHF 1‘715‘020). Das Finanzergebnis beträgt CHF 3‘915.98. Aufgrund von Mehrabschreibungen durch die HRM2-Einführung konnten im 2019 CHF 68‘765 aus der Aufwertungsreserve entnommen werden. Ausserdem konnten CHF 72'463.25 mehr Steuern eingenommen werden. Beides hat vollumfänglich zum positiven Ergebnis von CHF 169’716.50 beigetragen.

 

Finanzen und Steuern

Die Ertragsabweichung zum Budget belief sich auf CHF + 52'637.83 (zum Vorjahr: Minderertrag CHF 27'651.49 ). Der Steuerfuss lag gleichbleibend bei 107%. Die Netto-Gemeindesteuererträge beliefen sich auf CHF 1‘193‘143 (Budget: 1‘150‘200.00 / Vorjahr: 1‘164‘142.15, +2.49%). Massgeblich zum guten Abschluss haben die Mehreinnahmen bei den Steuern sowie die Entnahme aus der Aufwertungsreserve von CHF 68‘765 beigetragen. Die Gemeinde Kallern erhielt im 2019 einen Finanzausgleich (inkl. Feinausgleich) von CHF 111‘100.00 (Budget: CHF 111‘000.00 / VJ: CHF 109‘000.00).

 

Selbstfinanzierungsbetriebe (Wasser, Abwasser, Kehricht)

SF-Betriebe Kallern

  • Wasserwerk
    Das Wasserwerk kostete rund CHF 128‘941.45 (Budget: CHF 80‘050 / Vorjahr: CHF 81‘433.40). Ausschlaggebend für diesen höheren Aufwand war v.a. der Wasserankauf von CHF 76‘026.15 (Budget: CHF 41‘000, Vorjahr 48‘283.85), wobei es sich bei der Differenz von rund CHF 35‘000 hauptsächlich um eine Änderung bei der Verbuchung handelte (neu wird der Aufwand periodengerecht erfasst). Dies führte einmalig zu einer buchhalterischen „Mehrbelastung“. Zudem waren die Unterhaltskosten viel höher als in den Vorjahren. Der Wasserverkauf entsprach mit CHF 85’329.89 dem Budget (CHF 86‘000) und dem Vorjahr (CHF 83’803.45). Der Ertragsüberschuss wird dem Eigenkapital Wasserversorgung gutgeschrieben und für zukünftige Investitionen genutzt.
  • Abwasserbeseitigung
    Die Kosten der Abwasserbeseitigung beliefen sich auf CHF 67‘570.29 (Budget: 98‘300 / Vorjahr: CHF 203‘501.74). Das tiefere Defizit resultierte u.a. daraus, dass weniger Unterhalt an den Abwasserleitungen angefallen war. Auch waren im 2019 die Aufwendungen für Abschreibungen tiefer, da einige Anlagen im Vorjahr komplett abgeschrieben wurden. Zudem war der Betriebsbeitrag an die Chlostermatte tiefer als erwartet. Der Aufwandüberschuss von CHF 18‘946.69 wird mit dem vorhandenen Kapital der Abwasserbeseitigung verrechnet.
     
  • Abfallbeseitigung
    Die Abfallwirtschaft kostete CHF 34‘042.18, dies ist rund CHF 6‘110 weniger als im Vorjahr. Die Erträge lagen mit CHF 44‘535.95 im Bereich des Budgets/Vorjahres. Auch die Abfallwirtschaft muss mit den Einnahmen ausgeglichen werden können. Der Ertragsüberschuss von CHF 10‘493.77 wird dem Eigenkapital der Abfallwirtschaft gutgeschrieben.