Pausenplatzbemalung

Zu Beginn des vergangenen Schuljahres kam im Kollegium der Schule Kallern die Idee auf, den Pausenplatz mit verschiedenen Spielen zu verschönern, die auch erlauben, den Unterricht ab und zu nach draussen zu verlegen. Nachdem der Gemeinderat Kallern den Antrag bewilligt hatte, machte man sich die Feinplanung: Esther Reinert Koch, Englisch- und TW-Lehrperson, nahm mit Priska Waser, Malerin und ehemalige Schülerin in Kallern, Kontakt auf und liess sich hinsichtlich Farben, Material und praktische Umsetzung beraten. Sie besprach sich zudem mit Esther Strebel, Hauswartin, in Bezug auf die nötigen Vorarbeiten des Pausenplatzbodens. Rebekka Glanzmann-Eichenberger, Schulleiterin, suchte Eltern, die bereit waren, an zwei Abenden nach den Sommerferien 2020 zu malen. Sofort meldeten sich einige Kallerer Eltern und boten ihre tatkräftige Unterstützung an.

 

Kurz vor Ende der Sommerferien malten die Lehrpersonen eine ABC-Raupe, ein Hunderterfeld und ein Einmaleins-Tintenfisch mit Kreide auf, so dass man am Montagabend nach Schulbeginn gleich starten konnten. Dass wir uns mit zweimal drei Stunden Malen ein ehrgeiziges Ziel gesetzt hatten, war den anwesenden Lehrpersonen, der Schulleitung, der Schulpflege und den Eltern schnell klar. Bekanntlicherweise liegt die Kraft in der Ruhe und so machte man sich mit Musik, feinen Sandwiches und kühlen Getränken an die Arbeit.

 

Nach zwei Abenden hatte man es tatsächlich geschafft! Das Werk war bis auf ein paar fehlenden Kleinigkeiten vollbracht. Doch die Kallerer wären nicht Kallerer, wenn sie sich zufriedengeben würden. So umrandeten drei Mütter am Samstagmorgen noch alle Figuren mit schwarzer Farbe und malten noch kleine Figuren auf, die das Gesamtbild perfekt machen.

 

«Zäme send mer stark» - diesen Teil des Jahresmottos konnten wir bei diesem Projekt auf eine schöne Art erfahren.

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